Info

 

KITTENKAUF

 

 

IMPFUNG

 

In der Regel kommt der Interessent persönlich zur Auswahl seines Kätzchens zu uns. Nach der Entscheidung wird eine Anzahlung i. H. v. 200€ (Liebhabertier) geleistet, damit ist das Kätzchen fest reserviert. Im Falle eines Rücktritts des Käufers wird die Anzahlung zur Unkostendeckung einbehalten, darum sollten Sie sich schon sicher sein, wenn Sie ein Kätzchen reservieren möchten. Bei einer Zusage ohne Anzahlung ist das Kätzchen weiter für andere Interessenten frei. Eine Vorabreservierung ab Geburt ohne vorherigen Besuch ist auf eigenes Risiko grundsätzlich möglich. Die Anzahlung wäre bei Überweisung auf folgendes Konto zu überweisen: Nicole Stark, IBAN: DE22743500000020323263 BIC: BYLADEM1LAH. Bitte den Kittennamen als Verwendungszweck angeben und NUR nach vorheriger Absprache ein Kleines anzahlen!

 

Unsere Kitten werden 2x geimpft und entwurmt mit gelbem Impfpass als Liebhabertier abgegeben. In der Regel bekommen die Kleinen einen Abstammungsnachweis, bzw. Stammbaum mit Zuchtverbot. Sollten Sie die Zuchterlaubnis für die Kitten wünschen, ist eine gesonderte Rücksprache nötig, der Zuchtpreis ist individuell. Auch eine Verpaarung ohne Papiere erfordert die Zuchterlaubnis! Gechipt werden unsere Kitten grundsätzlich nicht, seit ich diese Nadel einmal selber in der Hand stecken hatte weil der Tierarzt beim zappelnden Tier durchgestochen hat, weiß ich wie sich das anfühlt und ich möchte unseren Babys diesen Schmerz nicht zumuten. Ich empfehle, den Chip während der Kastration setzen zu lassen. Es wird grundsätzlich keine Garantie für die spätere Zuchttauglichkeit übernommen, da diese auch von Faktoren abhängt, die sich meinem Einfluss entziehen (z.B. Haltungsbedingungen usw.)

 

Die Abgabe unserer Kitten ist nicht an bestimmte Auflagen wie Zweitkatze oder Freigangverbot gebunden, ich erwarte aber einen sorgsamen, liebevollen und artgerechten Umgang mit den Kleinen, wie er z.B. auch vom Tierschutzgesetz geregelt ist. Lediglich die Zuchtoption ist nur gegen Aufpreis zu haben und ich behalte mir ein Vorkaufsrecht vor sowie die Möglichkeit, ein evlt. krankes Kätzchen meinem eigenen Tierarzt vorstellen zu können, der mit unserer Zucht vertraut ist.

 

Ausziehen dürfen die Kleinen als Liebhabertier mit ca. 13 Wochen, der Kaufpreis ist abzüglich der geleisteten Anzahlung bei Übergabe Kätzchens zu entrichten. Mit der Übernahme des Kätzchens bestätigen Sie dessen ordnungsgemäßen Gesundheits- und Pflegezustand (soweit augenscheinlich erkennbar) und tragen ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für seine weitere Entwicklung und Versorgung. Zuchtkatzen bleiben mindestens bis zur 14. Woche. Die Papiere erhält der Käufer nach vollständiger Bezahlung. Für Zuchtkatzen ist eine Anzahlung von 400 Euro zu leisten.

 

Ein Kätzchen kann natürlich auch wieder zurück gegeben werden. Allerdings muss dieses dann bei uns erstmal zwei Wochen in Quarantäne sitzen und wird auf viele möglichen Infektionen getestet und komplett gegen innere und äußere Parasiten behandelt, bevor es wieder in die Katzengruppe integriert werden kann. Auch kann es meist nicht direkt wieder vermittelt werden, das wäre traumatisch für das Kleine. Aus diesem Grund ist der Rückkaufpreis erheblich niedriger als der Kaufpreis, dies bitte ich zu bedenken, bevor man sich vorschnell ein Kätzchen anschafft, welches dann evtl. doch nicht in die eigene Lebensplanung passt.

 

Garantien für abgegebene Kätzchen kann kein ehrlicher Züchter übernehmen. Ein Tier ist ein Produkt der Natur welches im Falle der Zucht unter der Obhut und Aufsicht eines Züchters zustande kommt. Es wird jedoch nicht wie eine industriell gefertigte Ware in Einzelteilen von uns im Reinraum steril zusammengebaut, sondern unterliegt den Gesetzen der Natur, die sich nur sehr begrenzt dem menschlichen Eingreifen unterwerfen. Kein Lebewesen hat nur gute Gene, jedes hat auch schlechte. Wir können diese nicht sehen solange sie sich nicht zeigen, das heißt aber nicht, dass sie nicht vorhanden sind und irgendwann mal sichtbar werden könnten. Vieles kann über Generationen verdeckt mitgetragen werden und irgendwann zum Vorschein kommen. Weiterhin beherbergt jedes Leben auch weiteres, fürs Auge nicht sichtbares Leben. So ist in jedem Lebewesen eine millionenfache Besiedelung mit Keimen, Bakterien, Parasiten usw. vorhanden. Der Züchter tut sein Möglichstes, um krank machende Belastungen auszuschließen oder zu bekämpfen. "Alles weg machen" kann er aber nicht, schon allein deshalb nicht, weil wir auch die nützlichen Bakterien usw. mit beseitigen würden. Wie der Mensch lebt auch die Katze mit vielen verschiedenen Lebensformen in Harmonie, die ein gesundes Tier mit gut aufgebautem Immunsystem (naturnah gefüttert und vernünftig gehalten) aber nicht krank machen, im Gegenteil, vieles davon macht uns überhaupt erst lebensfähig. Ein gesundes Immunsystem hält das Meiste davon selbständig und ohne medikamentöses Eingreifen in Schach. Hier möchte ich dringend auf unsere Seite "Ernährung" hinweisen! Andauernde Behandlungen mit Antiparasitika können durchaus weit mehr schaden als nutzen, denn die natürliche Abwehrfunktion des Körpers wird dabei völlig zerstört und eine verstärkte Anfälligkeit wird künstlich herbeigeführt. Bei uns wird Wert darauf gelegt, insbesondere Belastungen mit Infektionskrankheiten, Flöhen, Würmern und Giardien zu vermeiden ohne ständig mit der chemischen Keule alle, auch die gesund erhaltenden Mitlebewesen, maximal abzutöten. Nachdem aber schon jeder einzelne Interessentenkontakt uns etwas davon vorerst unbemerkt mit ins Haus bringen kann, und ein Züchter nicht nach jedem Besucher alle Tiere in Quarantäne setzen und auf alles was es gibt testen lassen kann, kann auch ich niemals eine Infektionsfreiheit garantieren. Dieses Risiko muss vom Käufer als naturgegeben in Kauf genommen werden, denn bisher nicht offensichtliche Belastungen können durch den Stress des Umzuges, bei dem das Immunsystem der Kleinen erstmalig wirklich stark belastet und im Einzelfall auch einmal überfordert wird, in Erscheinung treten. Wer dieses Risiko nicht in Kauf nehmen will, dem rate ich vom Kauf eines Haustieres ab! Denn jeder, der ihnen diesbezüglich eine Garantie gibt, ist ein Lügner oder hält sich irrtümlich für allmächtig. Sollte bei einem unserer Kitten ein Infekt auftreten, von dessen Vorhandensein ich bislang nichts wußte, so bitte ich meine Käufer eindringlich, mir das mitzuteilen, damit ich umgehend darauf reagieren kann. Ich würde als Züchter niemals vorsätzlich ein krankes Kätzchen abgeben, schon im Interesse des Kätzchens, das hier mit Liebe aufgezogen wurde und um das ich mich im Krankheitsfall selber am besten kümmern könnte, nicht, und auch im Interesse meiner Zucht nicht. Ich würde mir auch wünschen, im Falle eines Problemes VOR einem Tierarztbesuch kontaktiert zu werden, denn vermutlich kann ich helfen das Problem schnell, kostengünstig und unkompliziert zu beheben und mit möglichst wenig zusätzlicher Belastung für das Kleine. Im Gegensatz zum Tierarzt handle ich dabei nicht profitorientiert, sondern kann meine langjährigen Praxiserfahrungen und die Kenntnisse aus meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin einbringen, die nicht selten nicht mit dem im Einklang stehen, was ein von Veterinärmedizin und Tiernahrungsmittelindustrie gesponserter Tierarzt für erforderlich halten würde. Diese kostenlose Hilfestellung biete ich exklusiv für meine Kittenkäufer an! Wer sich erst eine Katze von einem Händler aus dem Ausland kauft, und dann nicht mehr weiter weiß, der kann nicht erwarten, dass er hier bei mir gratis Rat und Hilfe finden wird. Die Nachsorge ist einer der vielen Unterschiede zwischen Züchter und Händler und ich werde nicht mit meiner Zeit, meinem erarbeiteten Wissen und meinen Bemühungen die vergessene Arbeit der Händler mit tun, die diese sich ersparen, um billige Kitten auf den Markt werfen zu können.

 

Zucht- oder Liebhabertier? Was ist der Unterschied? Ein Zuchttier muss höheren Anforderungen gerecht werden als ein Liebhabertier. Das Liebhabertier darf z.B. kleine, (aus züchterischer Sicht) "Fehler" haben wie etwa Farbfehler, zu groß oder zu klein geraten sein, eine nicht optimale Ohrenstellung haben, oder eine nicht ganz korrekte Zahnstellung (Aufzählung nicht vollständig). Für den Liebhaber sind diese und ähnliche Punkte in der Regel nicht relevant. Es wird den Liebhaber kaum stören, wenn die Katze z.B. nur 3, statt 4 weißen Pfötchen hat. Bei geplanten Zuchttieren sind auch kleine Fehler (soweit zum Abgabezeitpunkt schon ersichtlich) nicht akzeptabel, die Zuchtkatze soll möglichst "perfekt" sein. Innerlich und äußerlich. Leider wird oft nur das Äußere berücksichtigt und gesundheitliche Aspekte vernachlässigt. Zuchtkatzen werden nicht im Umkreis von 300km abgegeben, außerdem nicht an Aussteller, nicht in separierte Haltung, nur in Catterys, deren Anschauungen mit meinen weitestgehend harmonieren und maximal 1 pro Kalenderjahr.

Die Impfung ist ein großes Thema, über das sich durchaus streiten läßt. Zu welchem Zeitpunkt sollte geimpft werden? Welche Imfpungen sind unbedingt nötig, welche sinnvoll und welche eher nicht? Wie häufig muss geimpft werden? In diesem Punkt kann ich nur meine eigene Meinung wiedergeben, die ich mir im Lauf vieler Jahre und anhand aller mir zur Verfügung stehenden Informationen gebildet habe, welche aber keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt. Es gibt durchaus sehr unterschiedliche Auffassungen. Auf die fälschlicherweise so gefürchtete Krankheit FIP möchte ich dabei etwas näher eingehen.

 

Katzenschnupfen und Katzenseuche, RCP Impfung (Standard)

Geimpft werden Kätzchen ab der 8. Lebenswoche, Auffrischung 4 Wochen nach der Erstimpfung. Wobei der Sinn der Impfung mit 8 Wochen durchaus zu bezweifeln ist. Wenn die Kleinen noch mit mütterlichen Antikörpern versorgt werden (säugen) kann es sein, dass die Impfung völlig sinnlos ist, denn sie wird evlt. mit der von der Mutter erworbenen Immunität zusammen abgebaut. Darum ist die Zweitimpfung für den Aufbau der Immunität unbedingt erforderlich. Hätte man Gewissheit, dass kein mütterlicher Schutz mehr vorhanden ist, z.B. weil die Kleinen schon länger nicht mehr säugen, würde vermutlich eine einzige Impfung ausreichen. Trotzdem werden meine Kitten gleich mit 8 Wochen geimpft, denn sie sind natürlich durch die Interessentenkontakte auch immer einem Infektionsrisiko ausgesetzt, welches man so rasch wie möglich weitestgehend ausschalten möchte. Wissenswert ist, dass die Impfung NICHT vor der Ansteckung schützt, sondern nur zu einem milderen Verlauf der Krankheit führt. Interessant ist hierbei auch, dass die Impfung überhaupt nur gegen wenige Virenstämme wirksam ist, es aber viele davon gibt. Auch wird sie nicht wie die menschliche Grippenimpfung regelmäßig den veränderten Virenmutationen angepasst. Somit geht die Wirksamkeit leider mehr und mehr verloren. Jeder Tierarztbesuch birgt das Risiko, sich, bzw. das eigene Tier mit Schnupfen oder Seuche zu infizieren, deshalb empfehle ich, nicht öfter als unbedingt nötig zum Tierarzt zu gehen! Nicht jeder Nieser oder Durchfall muss medikamentös behandelt werden, oft ist der Auslöser einfach nur momentaner Stress, dafür braucht es keine Medikamente sondern die Abstellung der Stresssituation. Nießt unser Kind 3x, sagen wir lachend "Gesundheit", nießt die Katze 3x, wird der Züchter verklagt und beim Tierarzt das volle Programm geordert, und die arme Katze einem enormen Stress ausgesetzt, was den ansonsten vermutlich harmlosen Infekt zu einer ernsthaften Erkrankung reifen lässt. Etwas Gelassenenheit im im Umgang mit den Miezen tut Mensch und Tier gut.

 

Gegen Chlamydien sollten Zuchtkatzen und unkastrierte Freigängerkatzen geimpft werden, da diese durch die Fortpflanzung einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Chlamydien können zum Verlust des ganzen Wurfes führen. Die Imfpung wird in der Regel jährlich aufgefrischt. Bei uns werden Zuchtkatzen in mehrjährigen Abständen auch gegen Chlamydien geimpft, Liebhabertiere (Kitten ohne Zuchtoption) nicht.

 

Pilz Die Pilzimpfung finde ich grade in Mehrkatzenhaushalten mit immungeschwächten Tieren durchaus sinnvoll, denn Pilzsporen sind überall vorhanden, auch bei bester Hygiene. In der Regel kommt das Immunsystem einer gesunden Katze mit diesen gut zurecht, wenn das aber aus irgendeinem Grund (Alter, Krankheit, Trächtigkeit, Säugeperiode) angeschlagen ist, kann ein Pilz die Oberhand gewinnen und die Katze krank machen. Die Pilzimpfung gibt man wie die meisten anderen auch 2x im Abstand von 4 Wochen und dann jährlich. (ist relativ teuer!)

 

Tollwut ist nur für Freigänger und Ausstellungskatzen erforderlich. Entgegen der Standardaussagen bietet die Tollwutimpfung laut aktuellen Studien Schutz für wenigstens 3 Jahre, evtl. sogar lebenslang. Auf Ausstellungen wird in der Regel der jährliche Imfnachweis verlangt. Tollwut werden meine Katzen und auch unsere Kitten wegen der schlechten Verträglichkeit und dem praktisch nicht vorhandenen Infektionsrisiko nicht geimpft. Gerade die Tollwutimpfung kann tödlich sein, wenn der Tierarzt versehentlich intracutan spritzt, statt subcutan.

 

Weitere Impfungen wie etwa FIP halte ich für Augenwischerei. FIP wird vom mutierten Coronavirus ausgelöst. Der feline Coronavirus ist an sich ein harmloser Durchfallvirus der auch in humaner Form beim Menschen häufig vorkommt, nur machen wir uns keine Gedanken wie der Erreger heißt, der uns für 2 Tage aufs Klo verbannt hat. Hat das "Kind" aber erstmal einen Namen, können wir uns auch anständig davor fürchten. (Siehe Panikmache "Vogelgrippe") Die Imfpung ist sehr umstritten und wirkt wenn überhaupt, nur bei Katzen, die noch nie im Leben mit Coronaviren in Kontakt gekommen sind, was meist bei 6 Wochen alten Kätzchen schon nicht mehr der Fall ist. An FIP erkrankt die corona infizierte Katze allerdings nur, wenn der Virus im Körper mutiert, (Corona ist NICHT gleich FIP) was nur in Einzelfällen geschieht, vorallem bei Katzen mit geschwächtem Immunsystem. Einige Studien lassen vermuten, dass die Imfpung die Mutation sogar noch eher fördert als verhindert. Man geht davon aus, dass rund 90% aller Katzen einen positiven Coronatiter aufweisen, wovon aber lediglich 5% an FIP erkranken. Aufgrund der starken Verbreitung ist es nahezu ausgeschlossen, aus Züchterhaushalten, von Freigängerkatzen oder aus Tierheimen eine corona negative Katze zu erhalten. Würde man corona positive Katzen aus der Zucht ausschließen wollen, würde das das Ende der Katzenzucht an sich bedeuten. Die Mutation FIP kann am lebenden Tier vom Tierarzt praktisch nicht nachgewiesen, sondern nur aufgrund eines atypischen Krankheitsbildes, welches auf keine Behandlung anspricht, vermutet werden. Der Verdacht kann jedoch durch Labortests erhärtet werden. Erst in den letzten Tagen vor dem Tod kommt es zum typischen "dicken Bauch" (muss aber nicht). Der sogenannte FIP Test ist nicht in der Lage FIP nachzuweisen, der Name ist irreführend. Nachgewiesen wird lediglich der Corona-Titer anhand einer Titermessung. Dieser ist jedoch auch nach der Impfung positiv, ebenso bei der natürlich erworbenen Immunität. Die Höhe des Titers sagt auch nicht viel aus, Werte von 1:25 oder 1:400 sind z.B. völlig normal bei gesunden Katzen, trotzdem kann eine Katze mit diesen Werten auch krank sein. Explodiert der Titer auf 1:25000 kann man zumindest davon aus gehen, dass eine akute Infektion durchgemacht wird, oder wiederholter Erregerkontakt vorliegt, über eine mögliche Mutation sagt das aber noch immer nichts aus und man muss später erneut testen um mehr Anhaltspunkte zu bekommen. Zusammengefasst heißt das, Coronaviren sind an sich harmos und praktisch jede Katze macht schon im Kittenalter eine Infektion damit durch, die in der Regel schadlos verläuft und zur anschließenden Immunität führt. Nur in seltenen Fällen mutiert das Virus und löst damit FIP aus. FIP ist auch nicht direkt ansteckend, selbst im Endstadium kann eine erkrankte Katze keine andere Katze mit FIP anstecken, sondern nur mit den harmlosen Durchfallviren. FIP ist derzeit nicht behandelbar und führt in der Regel nach Auftreten der Krankheitsanzeichen innerhalb weniger Tage bis Wochen zum Tod. Kränkelt eine Katze schon monatelang vor sich hin, ist die Ursache dafür garantiert nicht FIP. Die Impfung wird aufgrund schlechter Verträglichkeit frühestens ab einem Alter von 16 Wochen empfohlen, wobei viele Tierärzte die Impfung schlichtweg verweigern. Mit 16 Wochen hat der Erstkontakt in der Regel längst stattgefunden und es müsste vor der Impfung eine Blutuntersuchung (Titerbestimmung) gemacht werden. Ist dieser positiv, kann von einer natürlich erworbenen Immunität ausgegangen werden. Ist er negativ, kann geimpft werden. Aufgrund der Unverhältnismäßigkeit wird bei uns nicht Corona geimpft. Tierärzte stellen die Diagnose FIP leider oft voreilig und ohne sich labordiagnostisch abzusichern, so werden häufig Tiere eingeschläfert, denen anderweitig hätte geholfen werden können, denn viele Krankheiten rufen ähnliche Symptome hervor. (z.B. Herzerkrankungen) Dies führt auch zu einer falschen öffentlichen Meinung von der Gefährlichkeit der Coronaviren. Es wird vermutet, dass maximal 30 % der wegen FIP eingeschläferten Katzen die Krankheit tatsächlich hatten. Aber: Katze tot, Problem erledigt, Geld verdient...

Nachtrag: Die überflüssige Corona Impfung wird inzwischen nicht mehr hergestellt.

Was mir am Herzen liegt:

 

Seit geraumer Zeit wird die Maine Coon massiv in eine übertriebene Richtung gezüchtet. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Katze immer größer, und der Typ immer überzogener ausgeprägt wird. Die Ohren werden immer größer, die Pinsel immer länger, Gewicht und Größe immer ausufernder. Die derzeitigen Showkatzen haben mit der ursprüngllichen Maine Coon kaum noch etwas gemein. Leider bringt diese überzogene Selektion auch viele Nachteile für die Rasse mit sich. Folgeschäden sind z.B. Herzprobleme, Hüftgelenkserkrankungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten, parasitäre Infektionen und Allergien. Weiterhin bringt es die Konzentration auf die ständige Steigerung der optischen Rassemerkmale mit sich, dass insgesamt eine genetische Verarmung in der Population auftritt, weil bevorzugt nur noch wenige, extreme Linien zur Zucht herangezogen werden und diese fast ausschließlich untereinander verpaart werden. Die Verringerung des Genpools führt langfristig zu einer Schwächung der Rasse insgesamt. Darum wird aus der eigentlich vor Gesundheit strotzenden, und selbständig überlebensfähigen Rasse Maine Coon langsam aber sicher ein sorgfältig zu hegendes Luxus-Pflänzchen mit diversen gesundheitlichen An-und Auffälligkeiten. Ich gebe mir größte Mühe, dass meine Katzen überwiegend nicht aus den wenigen, populationsbestimmenden Linien stammen. Sie finden deshalb bei uns keinen selektierten Extrem-Typ und keine Zucht in Richtung Showkatze, sondern eine bunte Mischung der noch ursprüngllicheren Maine Coon Typen, die nicht aus den wenigen führenden Linien stammen, sondern zum Teil aus ganz einfachen New Foundations gezogen wurden. Für mich ist die Maine Coon Zucht eine Gratwanderund zwischen den Bedürfnissen der Rasse im Interesse der Rasse- und Gesunderhaltung, und den sich wandelnden Wünschen der Kittenkäufer, wobei Letzteres nur ansatzweise berücksichtigt wird. Ich hoffe aber auf ein baldiges Umdenken unter den Maine Coon Liebhabern, denn ich denke, die Coonie ist ganz wunderbar so wie sie ist und war, auch ohne immer weitere Überzeichnungen. Ganz zu schweigen von ihrem unvergleichlichen Wesen, welches bei reiner Selektion auf optische Merkmale irgendwann auch schwinden wird. Um unser Genmaterial zu festigen und auf bestimmten Alleelen Reinerbigkeit in Richtung unserer Zuchtziele zu erzielen, finden planmäßige Linienverpaarungen statt. Für den Käufer eines Liebhabertieres ist das nicht weiter von Interesse, bei geplantem Zuchteinsatz wäre dieser Aspekt jedoch vom Käufer zu berücksichtigen. Den Ferral-Typ werden Sie bei uns eher selten finden, in der Regel auch keine Kater, die 15 Kilo schwer werden. Ich bevorzuge den moderaten Typ. Viele sind der Meinung, Zucht wäre eine Einbahnstrasse, und die Rasse könnte immer nur weiter vorangetrieben werden. Ich sehe das anders. Auf der Spitze des Berges geht es zwangsläufig irgendwann nicht mehr weiter, da ist Ende! Die Maine Coon wurde durch züchterischen Einfluss bereits so sehr verändert, dass es sich bei vielen Linien eigentlich im Vergleich zu den Ursprungstieren schon fast um eine andere Rasse handelt. Hier geht meiner Meinung nach die Zucht zu weit. Ich persönlich mag die Rasse lieber etwas weniger ...hm... außerirdisch. Wenn man die heutigen Maine Coons vergleicht sieht man Tiere, die augenscheinlich nicht der selben Rasse anzugehören scheinen. Das Zuchtziel des Züchters ist in der Regel das maximale Extrem. Denn nur damit findet man unter Züchterkollegen und auf Ausstellungen auch die maximale Anerkennung. Eines meiner Zuchtziel ist die optische Erhaltung der Rasse, die ursprünglich einem sehr moderaten Typ entsprochen hat. Ich trete damit bewußt nicht in Konkurrenz mit Züchterkollegen von Show- und Ausstellungskatzen, sondern möchte mich ausdrücklich von der Extremzucht distanzieren. Jeder Topf findet seinen Deckel, ich habe nicht prinzipiell etwas gegen die Extremzucht, falls dabei die Gesundheit nicht vernachlässigt wird, finde den Weg nur für mich persönlich nicht richtig. Unsere Katzen sind und bleiben "Jedermann-Coonies". Für den Normalbürger erschwinglich, von liebem Wesen, robuster Konstitution und harmonischem Äußeren. (Ausnahmen bestätigen die Regel :D ) Mit gerne noch etwas rundlicherem Körperbau, nicht zu riesigen Ohren und mit normaler Coonie-Schnute, süßen Pinseln statt explodierten Besen, moderater Größe. Eine Schmusekatze zum gern haben für Familien mit und ohne Kinder. Für Aussteller und Züchterkollegen sind unsere Coonies in der Regel eher ungeeignet, denn sie werden (und sollen) nicht die Top-Preise abräumen. Züchter, die einen vergleichbaren Weg gehen und keine Angst davor haben ihre Einstellung offen zu vertreten, anstatt der Züchtermehrheit nach dem Mund zu reden, sind als Interessenten für Zuchtkatzen willkommen.