Ernährung

 

Persönliche Einstellung zur Ernährung

 

Buchempfehlung für Katzen- und Hundehalter: Von Dr. med. vet. Jutta Ziegler: Hunde würden länger leben, wenn... Schwarzbuch Tierarzt totgeimpft, fehlernährt, medikamentenvergiftet Eine Insiderin packt aus! (geht um Hunde UND Katzen und nein, ich krieg nichts für die Werbung)

 

Unglaublich, wie die Pharma- und Tierfuttermittelindustrie in Gemeinschaft mit den von beiden Seiten reichlich gesponserten Tierärzten unsere Tiere fahrlässig oder sogar vorsätzlich krank machen um dadurch einen reichen Absatzmarkt für verschiedenste "Spezialnahrung" und Medikamente zu schaffen. Es ist kaum vorstellbar! Aber völlig logisch und folgerichtig, wenn man das Buch liest und ein wenig drüber nachdenkt. Bei uns gibts jetzt außerhalb der Kittenzeiten: kein Fertigfutter mehr, keine künstlichen Nahrungszusätze, keine jährlichen Imfpungen und auch keine ständige Parasitenprophylaxe. Haben wir Kitten, gibts auch etwas Fertigfutter, damit diese im neuen zu Hause nicht erstmal 2 Wochen in den Hungerstreik treten. Es ist kein Haufen zusätzliche Arbeit roh zu füttern. Und es ist auch nicht ekliger, wenn man bedenkt, dass man es zwar jetzt mit rohem Fleisch, aber damit praktisch nicht mehr mit übel stinkenden, matschigen Haufen im Katzenklo zu tun hat. Es ist auch nicht schwer zu lernen, man muss kein Professor sein um eine Katze füttern zu können. Hier möchte ich gerne eine sicher etwas provokante Frage stellen... ernähren Sie sich und ihre Kinder absolut ausgewogen, nach individuell erarbeitetem Ernährungskonzept, mit diversen Supplimenten und mit Hilfe von Mikrogrammberechnungen? Nein? Leben Sie gut damit? Genau wie bei uns ist das auch bei der Katze gar nicht nötig, im Gegensatz zu uns Menschen ist die Katze sogar in der Lage zugeführte Aminosäuren umzubauen um die benötigten Vitamine daraus zu bauen, mit ganz wenigen Ausnahmen. Gewisse Grundkenntnisse der Materie sind durchaus ausreichend, um die Feinheiten KANN man sich kümmern, wenn man das gerne tut, man MUSS aber nicht unbedingt, in der Regel passiert das ganz von selber im Lauf der Zeit. Der Mensch möchte ein Raubtier zu seiner Gesellschaft halten... warum weigert er sich dann permanent, das Raubtier artgerecht zu füttern? Will ich das Beste für meine Katze muss ich bereit sein, ihr das zu geben, was ihrer natürlichen Ernährungsweise am ehesten entspricht. Und das ist definitiv NICHT tot gekochtes Getreide mit ebenfalls tot gekochtem Schlachtabfall, Tierkadaver und Mehl von Hühnerfedern, Mehl von Kadavern die vom den Schlachtbetrieben als Sondermüll entsorgt werden müßten wenn sie nicht die Futtermittelhersteller gratis abholen würden wegen Krankheits- Eiter- und Medikamentenbelastung, dazu gehören keine künstlichen Vitamin- und Antioxidantienmischungen die zugesetzt werden müssen weil die von Natur aus vorhandenen durch die massive Behandlung abgetötet worden sind. Der Rinderwahn hat uns gezeigt was passieren kann, wenn Tiere wider die Natur gefüttert werden! Viele Futtermittel werben sogar explizit mit Inhaltsstoffen, die für eine Katze toxisch, also giftig sind, Tomate und diverse Kräuter zum Beispiel. Die Katze frißt in der Natur 97% Frischfleisch und ca. 3% pflanzliche Bestandteile die z.B. im Magen der gefressenen Maus vorhanden waren. Dann braucht sie auch keine ständige Parasitenbehandlung, keine jährlichen Impfungen (deren Sinn ich stark anzweifle) und keine diversen Spezialfuttersorten wie Diät- und rasseangepasstes Futter. Es gibt "draußen" keine extra Maus für Maine Coons, Kitten oder für Kastraten. Die roh gefütterte Katze bekommt viel seltener Nierenversagen, Harnsteine, oder Allergien, und ist in der Lage mit natürlich vorhandenen Erregern wie z.B. Salmonellen selbständig fertig zu werden ohne Schaden daran zu nehmen. Lest das Buch und informiert euch! Eure Katze wird es euch danken.

 

Ich verlange nicht von all meinen Kittenkäufern, unsere Babys ausschließlich roh zu füttern, denn das ist ein Weg für den man sich bewußt entscheiden muss nachdem man sich mit der Thematik auseinander gesetzt hat. Aber ich freue mich über jeden, der sich seiner Katze zuliebe mit dem Thema beschäftigen mag und dann vielleicht zur selben Meinung kommt. Beim Start in die Rohfütterung bin ich jedem meiner Kittenkäufer sehr gern behilflich. Und ich bitte euch, fürchtet euch nicht davor! Ob ihr nun eine eklige Dose auskratzt oder eine Packung Rohfleisch in die Schüssel kippt macht vom Aufwand keinen großen Unterschied. Stinkt halt weniger :) und statt diviersen industriellen Leckerchen ohne Nährwert, hergestellt auf der Grundlage einer Substanz die vergleichbar ist mit Tapetenkleister, und die nur geliebt werden weil so schön viele künstliche Aromen zugesetzt sind, könnt ihr auch mal einen Löffel voll Muscheln zum Fleisch geben oder ein paar frische (katzenfreundliche!) Kräuter beimischen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die überwiegende Mehrheit der Katzenhalter sich vor frischem Fleisch mehr ekelt als vor den stinkenden Futterdosen. Es hat schon seinen Grund, warum das Zeug so mieft und sensorisch nicht mal ansatzweise an Fleisch erinnert. Man kann sich das rohe Fleisch als Frostfutter ganz bequem nach Hause liefern lassen. Klar ist die Rohfütterung kostenintensiver, vorallem, wenn man nur ein oder zwei Katzen hat und Miniportionen bestellen muss, bei denen der Kilopreis gleich mal das Dreifache ist. Portioniertes Einfrieren ist dafür eine praktische Lösung. Da wir die Verantwortung für die Katze übernommen haben, sollte es uns auch ein Anliegen sein, sie nicht möglichst billig, sondern möglichst artgerecht zu ernähren. Wenn die ausschließliche Rohfütterung finanziell einfach nicht "drin" ist, oder man sich nur schwer zum Umgang mit Rohfleisch überwinden kann, sollte es doch jedem Katzenhalter möglich sein, der Mieze wenigstens 2-3x wöchentlich eine kleine Ration Frischfleich anzubieten. Hühnerherzen z.B. gibts in größeren Märkten für ca. 1,69 pro 500g in der Gefriertheke, die Packung reicht für 3 - 4 Portionen und die Herzen sind prima portionierbar, man muss sie auch nicht weiter verarbeiten denn die Größe ist bereits ideal.

 

Man hört ständig von Verdauungsproblemen bei der Katze. Viele haben permanent Durchfall, sind ständig von immer wiederkehrendem Wurmbefall oder Giardien geplagt, oder entwickeln diverse Futtermittelunverträglichkeiten. Der Durchfall ist meist vorbei wenn die Katze eine Weile natürlich ernährt wird und der Darm das zu verarbeiten hat, wofür er von der Natur geschaffen wurde. Würmer können sich nicht dauerhaft in der aggressiven Darmflora der rohgefütterten Katze halten und werden erst gar nicht zum Problem, für Giardien gilt das Selbe. Der Verdauungstrakt der Carnivoren (Fleischfresser) ist kurz und deshalb darauf angelegt, schnell und aggressiv zu arbeiten. Die Ideale Voraussetzung für Rohfleisch. Im Gegensatz dazu verdaut der Pflanzenfresser gemächlich und lange, auf einer vielfachen Länge des Darmes. Bekommt nun aber der Fleischfresser zu wenig oder kein Rohfleisch, kann dem überwiegend pflanzlichem Futterbrei auf der kurzen Strecke nicht genug verwertbares Material entzogen werden, große Mengen müssen gefressen werden, und kommen teilverdaut in ebenfalls großen Mengen wieder zum Vorschein. Futtermittelunverträglichkeiten, ein weiteres, inzwischen übliches Problem, gelten fast ausnahmslos für das industriell verarbeitete Produkt. Eine Katze, die auf industrielles Futter mit Rind, Huhn oder Fisch allergisch reagiert, tut das noch lange nicht wenn sie frisches Fleisch von den selben Tieren bekommt. Spart euch das schweineteuere Allergikerfutter und kauft lieber beim Metzger ein! Und fragt diesbezüglich nicht ausgerechnet den Tierarzt um Rat, der in der Regel den Teufel tun wird und euch die Rohfütterung empfehlen wird. Ihr braucht keine ständige Wurmkur mehr von ihm, es gibt keine aufwändigen Allergietests, keine langwierige Parasitenbehandlung, er verkauft keine teuren Futtermittel (Gewinnspanne ca. 30%) mehr an euch und bekommt keine entsprechenden Zuckerchen mehr von der Pharmazie oder den Tierfutterherstellern. Schlicht, er wird für euch für lange Zeiten überflüssig, solang eure Katze nicht grade in ein Auto läuft und halbwegs überlebt. Warum also sollte der Tierarzt zur Rohfütterung raten? Wenige einzelne tun es dennoch. Diese wenigen haben sich weitergehend informiert und sich eine eigene Meinung gebildet, anstatt den vorgekauten Quatsch kritiklos zu übernehmen. Und deren erstes Ziel ist das Wohlbefinden unseres Tieres, nicht die maximale Füllung der eigenen Geldbörse. Ich gönne jedem Tierarzt von Herzen gern seinen verdienten Lohn wenn er meinem Tier behilflich ist. Aber nicht, wenn er mein Tier krank doktert um seinen Profit zu maximieren. Ich habe das große Glück einen Tierarzt zu haben, der NICHT auf Teufel komm raus profitmaximierend arbeitet, sondern auch klar sagt, in welchen Punkten man sein Geld besser anderweitig verwendet (Beispiel: die überflüssige Corona-Impfung).

 

 

 

Eine Bitte an meine Kittenkäufer:

 

 

Schiebt den Gedanken nicht achtlos beiseite, sondern lest das Buch und bildet euch euer eigenes Urteil!